Fahrerportrait Ella über Coventry, James Dean und die RM2 – eine neue Leidenschaft mit Anfang 50
Ella hat das Motorradfahren erst mit Anfang 50 entdeckt. Heute legt sie mit ihrer Maeving RM2 fast täglich Kilometer zurück. Ihre Botschaft: Es ist nie zu spät, eine neue Leidenschaft zu finden.
Ella hat das Motorradfahren erst mit Anfang 50 entdeckt. Heute legt sie mit ihrer Maeving RM2 fast täglich Kilometer zurück. Ihre Botschaft: Es ist nie zu spät, eine neue Leidenschaft zu finden.
Ella fährt heute mit Anfang 50 wahnsinnig gerne Motorrad. Fast täglich sitzt sie auf ihrer Maeving RM2, gleitet durch Felder und Wälder, erledigt Alltägliches oder fährt auf Abendtouren ohne festes Ziel. Und sie ist überzeugt: Diese Leidenschaft können und sollten viel mehr Frauen entdecken.
Vor anderthalb Jahren war Ella aber noch weit vom Motorrad entfernt. Sie hat sogar noch nie auf dem Motorrad gesessen – nicht einmal als Beifahrerin. Heute hat sie mit ihrer RM2 in wenigen Monaten bereits fast 1.000 Kilometer zurückgelegt.
Das Interesse an den zwei Rädern kam über ein Zusammensitzen mit einem Freund, der gerade einen Motorroller restauriert hatte. Dabei kam der Gedanke: So ein Motorroller könnte Spaß machen – aber wenn, dann nur mit E-Antrieb.
So haben Ella und ihr Mann letztes Jahr zwei Super-Soco-TCs gekauft. Optisch ging es schon in Richtung Café-Racer. Nach rund einem Jahr stellten beide fest, dass elektrisch auf jeden Fall super ist, aber die 45 km/h Höchstgeschwindigkeit doch nicht ganz ausreichen.
Und so begann dann die eigentliche Recherche.
CHATGPT, B-196 ERWEITERUNG UND EIN ZEICHEN AUS COVENTRY
Ella hatte vor dem Motorroller nie daran gedacht, den Motorradführerschein zu machen. Das schien zu aufwendig und zu teuer. Die Möglichkeit der B196-Erweiterung war eine positive Überraschung: relativ kostengünstig, schnell, ganz ohne Prüfung. Das war mir gar nicht klar, dass man damit Motorräder bis 125 ccm fahren darf.
So suchte Ella gezielt – über das Internet und ChatGPT – nach einem Elektromotorrad mit Café-Racer-Optik, fahrbar mit B196-Erweiterung. Die Bikes der 50er- und 60er-Jahre sprechen sie an: diese klare, klassische Linie ohne überflüssigen Schnickschnack. Und dann fand sie Maeving.
Der erste Eindruck überzeugte sofort: wunderschöne Optik, hochwertige Bauweise und keine überflüssige Technik.
Ich glaube, James Dean hätte auch eine Maeving gefahren. Das ist für mich der Vibe.
Ich war sofort verliebt. Als Ella dann noch gelesen hat, dass die Produktion in Coventry liegt, war das ein Zeichen: Die Maeving ist ihr Motorrad. Ella verbindet mit Coventry viele schöne Erinnerungen, da sie nach dem Abitur einige Monate dort gelebt hatte.
Ella hat die Maeving RM2 direkt ohne Probefahrt bestellt. In Düsseldorf hätte sie zwar die RM1S testfahren können, aber sie hat sich dann auf ihren ersten Eindruck verlassen und ist froh über die Entscheidung.
DIE MAEVING RM2: LEICHT, LEISE, LEBENDIG
Für Ella kam der Einsitzer nicht infrage, da ihr der Doppelsitz wichtig war, sodass auch mal jemand mitfahren kann.
Ella schwärmt über die RM2: Ich liebe die wunderschöne Optik, die entspannte, leise Fahrweise und dass die Maeving nicht so schwer und wuchtig ist, sondern auch für mich als Frau sehr gut zu halten ist. Ich mag die einfache, intuitive Bedienung ohne überflüssige Technik. Die Maeving hat eine gute Beschleunigung, fährt sich richtig leicht und mit schöner Kurvenlage. Macht einfach Spaß!
Ella empfindet das laute Knattern von Benzinmotorrädern ab und an als Störfaktor, besonders beim Fahren in der Natur. Auf der Maeving nimmt man die Umgebung ganz anders wahr. Man gleitet fast geräuschlos durch die Welt. Das ist eine andere Art der Fortbewegung.
An einer Ampel sprach sie neulich ein Biker an: Er sagte, sein Benziner sei nicht nur laut, die heiße Motorenluft steige ihm im Sommer auch an den Beinen hoch. Da war sie froh, dass der heiße Motor bei der Maeving kein Thema ist. Sie spürt auf der Landstraße nur die kühle Brise.
DIE ERSTE FAHRT: EINFACH LOSFAHREN
Die erste Fahrt machte Ella mit ihrem Mann. Durch die Stadt, dann übers Land, durch wunderschöne Natur. Kein konkretes Ziel, einfach losfahren und treiben lassen. Herrlich! Das machen wir bis heute fast täglich. Manchmal auch Abendfahrten – wir erkunden immer wieder Neues.
Auf dem Motorrad spürt man alles unmittelbarer im Vergleich zum Auto. Man gleitet geräuschlos durch die Welt, spürt die Geschwindigkeit, die Kurven, nimmt die Geräusche der Umgebung wahr.
Das Glück, das es beschert, wenn man sich mit dem Motorrad in die Kurven legt und diese Kräfte spürt – das kann man wahrscheinlich nur verstehen, wenn man es selbst erlebt hat. Das ist einfach eine andere Art der Fortbewegung. Ich hoffe, dass das Gefühl nicht nachlässt.
Und unter Motorradfahrern grüßt man sich. Alle wirken so entspannt, und man wird Teil einer Gemeinschaft.
ALLTAG MIT DER MAEVING
Seit Mai ist Ella mit ihrer RM2 unterwegs und hat in wenigen Monaten bereits fast 1.000 Kilometer zurückgelegt. Die Maeving hat ihr Mobilitätsverhalten auf jeden Fall verändert. Bei gutem Wetter nimmt Ella immer die Maeving und lässt den PKW zu Hause. Alles im Umkreis von 50 Kilometern erledigt sie damit – Arbeit, Einkäufe, spontane Touren. Sie fährt dabei eine gute Mischung aus Strecken mit 30 bis 90 km/h. Aber auch für die Stadt findet sie die Maeving perfekt.
Geladen wird zu Hause über die normale Steckdose und das geht recht schnell. Ella versucht dabei, die Batterien zwischen 20 % und 80 % zu halten. Über die hauseigene Solaranlage lädt sie die Maeving sogar mit eigenem Strom. Da Ella auch einen elektrischen PKW besitzt, sieht sie die Tankstelle mit den teuren Spritkosten nur im Vorbeifahren. Zum Glück.
Auch die Parkplatzsuche in der Stadt ist mit einem Motorrad deutlich einfacher als mit dem PKW. Für Ella hat sich die Entscheidung für die Maeving daher gelohnt.
REAKTIONEN UNTERWEGS
Ella wird bei fast jeder Fahrt auf die Maeving angesprochen, sowohl von Bikern als auch von Nicht-Motorradfahrern. Im Rückspiegel sieht sie, wie sich die Leute umdrehen. Die ist auch einfach ein Hingucker. Ich würde mich wahrscheinlich selbst umdrehen.
Die meisten sind überrascht, dass es sich um ein Elektromotorrad handelt. Sie fragen nach der Reichweite, wo man lädt, wie lange es dauert – und wo die Maeving produziert wird. Wenn ich von Coventry erzähle, sind die immer interessiert. Ob sie jemanden direkt zu einer Probefahrt inspiriert hat, weiß sie nicht – aber bei so vielen Nachfragen kann sie sich gut vorstellen, dass bei der einen oder anderen Person der Funke übergesprungen ist.
Eines weiß sie: Im Vergleich zu den E-Mopeds ist die Maeving für sie qualitativ eine andere Welt. Nicht zu vergleichen.
FÜR ALLE, DIE ÜBERLEGEN
Unbedingt ausprobieren. Das ist Ellas Botschaft. Es ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und beschert viele Glücksmomente.
Ella würde es freuen, mehr Frauen auf Motorrädern zu sehen. Bei meinen Fahrten sehe ich ausschließlich Männer – manchmal eine Frau als Beifahrerin. Das sollte sich dringend ändern.
Viele wissen nicht, wie einfach und relativ günstig die B196-Erweiterung ist. Oft hört man: Motorradfahren sei schwer, sei etwas für andere, sei zu spät. Mein Mann und ich haben diese Leidenschaft erst mit Anfang bis Mitte 50 entdeckt. Es ist nie zu spät, eine neue Leidenschaft zu finden.
Gerade für Frauen kann der Einstieg in die E-Mobilität eine niedrigere Hürde sein. Die Maeving wiegt um einiges weniger als das klassische Benzinmotorrad und fährt sich ohne Fußschaltung und Kupplung. Einfach drauf setzen und losfahren. Und einmal gefahren, will man nicht mehr absteigen.
Gerne wäre Ella schon früher aufs Motorrad gestiegen.
„Es ist nie zu spät, eine neue Leidenschaft zu finden.“
Noch eine schnelle Fragerunde.
Stadtverkehr oder Landstraße?
Landstraße. Viel entspannter. Und wenn ich im Sportmodus an der Ampel stehe und beschleunige, lasse ich auch alle hinter mir.
Lieber alleine oder in Gesellschaft?
Lieber zusammen. Ich fahre auch mal alleine – aber lieber zu zweit.
Deine schönste Erinnerung auf zwei Rädern?
Das kann ich gar nicht auf einen Moment festlegen. Es ist immer schön. Wind und Sonne im Gesicht – und dann einfach so durch die Felder gleiten, durch den Wald. Drauf setzen, losfahren, abschalten.
Ein Ort, an den du unbedingt einmal fahren möchtest?
Frankreich, Großbritannien, Schweden. Dafür müsste ich aber den Motorradführerschein machen – also erst mal weiter Deutschland erkunden.
Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?
Von meinem Stiefbruder – selbst Motorradfahrer: Immer mit Schutzkleidung fahren.
Welcher Song läuft im Abspann eines Films über deine Touren?
Beautiful Day von U2. Das ist für mich der Maeving-Moment.